Herbstwallfahrt 2019 zu Bruder Klaus

Der Lourdespilgerverein Baden und Umgebung fuhr mit dem Bus der Firma Twerenbold am 25.9.2019 nach Sachseln,wo der heilige Bruder Kaus von 1417 bis 1487 im Flüeli lebte. Um 11.00 Uhr nahmen die Pilger am Festgottesdienst der Gemeinde zu Ehren des Heiligen teil. Aus der Predigt des Pfarrers hörte man, dass Bruder Klaus mit 30 Jahren die 15-jährige Dorothea heiratete. Sie hatten zehn Kinder. Als Bruder Klaus den Ruf des Herrgotts zur Einsiedelei vernahm, wob seine Frau den Pilgerrock und überreichte ihm diesen als Zeichen  der Zustimmung. Dieser Pilgerrock konnte man in der Kirche besichtigen.
Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde die Pilgerschar im Klausenhof zum Mittagessen erwartet. Am Nachmittag stand die Wirkungsstätte des heiligen Bruder Klaus zur Besichtigung frei. Zur Schlussandacht trafen sich um 15.30 Uhr alle in der Flüelikapelle. Präses Pfarrer Stefan Essig machte eine Betrachtung über das Bruder-Klausen-Gebet „Mein Herr und mein Gott“, das dieser im Jahre 1500 betete, bevor die Pilger von diesem „Kraftort im Mittelpunkt der Schweiz“ aus die Heimreise antraten.

Lengnau, 12.10.2019
Marianne Baldinger-Lang

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Herbstwallfahrt 2018

Herbstwallfahrt nach Mariastein

Die Herbstwallfahrt des Lourdespilgervereins Baden und Umgebung ging dieses Jahr, am 19.9.2018, von der Lourdesgrotte in Leuggern an den Marienwallfahrtsort „Mariastein“. Mit dem Car der Firma Twerenbold gelangten die Mitglieder über die Einstiegorte Rütihof, Baden und Döttingen nach Leuggern. In der nebelverhangenen Lourdesgrotte wurde die Hl. Messe mit dem Präses Pfarrer Essig gefeiert. Nach dem Kreuzzeichen und dem Eingangslied „Gegrüsset seist du Königin“ sagte Pfarrer Essig: „Die beiden Orte Mariastein und die Lourdesgrotte verbindet ein Element: der Fels“. Aus dem Evangelium nach Matthäus hörte man: „In jener Zeit sprach Jesus: Wer mein Wort hört und danach handelt, ist ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baut.“ Und in der Predigt folgte: „Der Ort der Grotte in Lourdes, wo die Muttergottes der kleinen Bernadette vor 160 Jahren erschienen ist, heisstMassabielle, alter Felsen.“ Oberhalb der Grotte wurde sehr bald eine Kirche gebaut.“Und Pfarrer Essig erinnerte die Gläubigen, wie Jesus zu Petrus sagte: „Du bist Petrus, der Fels, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen.“
Nach dem Schlusslied, „Maria breit den Mantel aus“, konnten die Pilger noch einige Minuten bei der Grotte verweilen und eine Kerze anzünden.

Wunderbare Landschaft
Der Nebel hat sich verzogen und die Sonne lachte vom Himmel.So begaben sich die Wallfahrer mit dem Car nach Gippingen ins Restaurant WeissesKreuz für den Kaffeehalt. Die Reise ging weiter über Leibstadt und Laufenburg und bei Eiken fuhr man auf die Autobahn Richtung Basel zum nächsten Ziel Mariastein. Im Car begrüsste der Präsident Hans-Jürg Amann die Mitglieder. Grosse Freude bereiteten ihm die jüngsten Mitglieder Linda, drei Jahre, und William, ein Jahr, die dabei waren.Während die wunderprächtige Landschaft betrachtet wurde, betete man den Rosenkranz zum Dank an Gott für Land und Leben.

In Mariastein angelangt war es Zeit für das Mittagessen. Im Hotel Zur Post genossen die Pilger das Cordonbleu mit Pommes und Gemüse. Dann hatte man noch Zeit für den Klosterladen. Den Rosenkranz, eine Kerze oder ein Heiligenbild wollte man doch von diesem heiligen Ort mit nach Hause nehmen.

Blick in die Geschichte
Um 15 Uhr besammelten sich alle Pilger zur Andacht in der Grotte von Mariastein. Pfarrer Essig betete und predigte. Ein kurzer Blick in die Geschichte: Wo heute das Kloster steht – so weiss die Legende zu berichten – war einst eine grüne Wiese. Eine Bauersfrau, die mit ihrem Kind das Vieh hütete, begab sich eines Tages in eine tiefergelegene, schattige Höhle. Von Müdigkeit übernommen, schlief sie ein. Beim Erwachen vermisste sie ihr Kind. Mit eiligen Schritten stieg sie ins Tal hinunter und fand dort ihr Kind gesund und wohlbehalten. Es erzählte von seiner wunderbaren Rettung durch die Gottesmutter Maria, die den Wunsch geäusserthabe, in dieser Höhle verehrt zu werden.

Die Menschen, die den Halt verloren haben, dürfen hoffen nicht fallen gelassen zu werden. Dies zeigen die vielen Votivtafeln, die beim Abgang zur Gnadenkapelle den Weg zieren. Danke, Maria hat geholfen.Solche Tafeln aus dem Jahre 1906 bis heute, sind zu sehen.Zum Schluss wurden noch die Andachtsgegenstände gesegnet, auf die Fürsprache unserer lieben „Mutter vom Trost“.Darauf kehrten die Pilger gestärkt und mit dankbarem Herzen nach Hause zurück.
 
Lengnau, 25.09.2018
Lourdespilgerverein Baden und Umgebung
Marianne Baldinger-Lang